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Die Zweite hält die Klasse

 

Es ist also noch einmal gutgegangen: Mit einem 5:3-Sieg bei SK Dülmen 2 hat sich unsere Reserve an den eigenen Haaren aus dem Schlamassel gezogen und letztlich einen Mittelfeldplatz in der Bezirksliga erreicht.

Auch wenn unsere Jungs den Wettkampf in Dülmen verloren hätten, hätte es zum Schluss noch für einen Verbleib in der Bezirksliga ausgereicht. Nur das wussten sie bei Freigabe der Uhren natürlich noch nicht. Dass die ursprünglichen Ziele der Mannschaft zum Beginn der Spielzeit gänzlich andere waren, dass man gern oben in der Tabelle mitgespielt hätte, war längst Schnee von gestern.

Die Truppe zeigte sich in Dülmen gut aufgelegt, und nach einem zügigen Remis von Dr. Bernfried Specht sorgten Olaf Westphal und Jonas Brune für die ersten Punkte. Olaf fing eine verirrte Figur seines Gegners ein. Präzise und aggressiv überspielte Jonas seinen Gegner, der das schnelle Matt vorzog und seinem Leiden ein Ende bereitete. Bernd Elmenhorst versuchte es mal mit der Brechstange und packte ein Figurenopfer aus: Keine gute Idee, der Angriff schlug nicht durch, der Punkt ging an den Dülmener. Der Gegner von Martin Jesolowitz war auf Krawall gebürstet und opferte eine Figur für Angriff. Martin wehrte die Attacken ab und setzte erfolgreich zum Gegenschlag an. David Delchmann brachte die Überraschung schlechthin: Gegen einen sehr routinierten Spieler mit 1700er-Wertungszahl schaffte unser Nachwuchsstratege ein Remis, ausgekämpft bis zur letzten Figur. Stefan Janz am Spitzenbrett setzte sein Läuferpaar brillant in Szene und gewann erst einen Bauern, dann die Partie. Als der Kampf entschieden war, gab Dr. Peter Weng seine verlorene Stellung auf.

NRW-Abenteuer bald zu Ende

 

Eine Chance auf den Klassenerhalt in der NRW-Klasse hat es eigentlich nicht gegeben. Seit dem vergangenen Sonntag ist auch rechnerisch nichts mehr zu machen. Ab der kommenden Spielzeit darf unsere Erste wieder in der Verbandsliga Münsterland auf Punktejagd gehen.

Die knappe 3,5:4,5-Niederlage gegen die Reservemannschaft des Bundesligisten SF Katernberg war der Sargnagel für unseren ersten Achter. Unsere Truppe hielt lange Zeit gut mit, doch am Ende hatte es einfach nicht ausgereicht. Wo nun alles zu spät ist, scheinen sich unsere Jungs nun allmählich an das raue Klima in der NRW-Klasse gewöhnt zu haben. Doch bis es nun so weit ist, ist zu viel Zeit vergangen: zunächst die beiden deklassierenden Klatschen zu Saisonbeginn, dann das Warten auf die erste Gewinnpartie – und letztlich hat es bis zum siebten von neun Spieltagen gedauert, bis der erste Mannschaftssieg gelang. Dabei ist so viel Zeit auf der Strecke geblieben, die nun zum Saisonende fehlt. Jetzt, da unsere Truppe ansatzweise mithalten kann, sind keine Spieltage mehr da.

Unterm Strich hat am Sonntag jeder Spieler der Mannschaft noch einmal versucht, für sein persönliches Saisonergebnis noch etwas zu erreichen. Elmar Hagemann am Spitzenbrett zeigte großes Kino. Wiederum mit den schwarzen Steinen gelang ihm die zweite Gewinnpartie in Folge. Uli Meyer am achten Brett hatte sich eindeutige positionelle Vorteile im Mittelspiel erarbeitet und gewann klar. Der Dritte im Bunde war Andreas Korb, der ebenfalls gewann. Kapitän Jürgen Grawunder steuerte noch einen halben Punkt hinzu. Doch das war’s dann auch, die übrigen Partien von Christian Völker, Marius Ringwelski, Kai Haas und Uli Woestmann gingen an die Gäste aus Katernberg.

Zum Schluss ein 2:6 für die Erste

 

Das war’s dann: Mit einer 2:6-Niederlage beim SK Herne-Sodingen hat sich unsere erste Mannschaft aus der NRW-Klasse verabschiedet. Wie so viele Gegner war auch der Tabellendritte eine Anzugnummer zu groß. Im neunten und letzten Spiel gab es die achte Niederlage für den SCS.

Für die Mannschaft war der Aufstieg im vergangenen Jahr eine Chance, sich mit ganz anderen Kalibern auseinandersetzen zu dürfen. Doch schnell wurde klar: Der SC Sendenhorst gehörte nicht in diese Liga. Zum Glück gab es dann am siebten Spieltag einen Sieg, mit dem der SCS die rote Laterne der Liga an den Gegner Ford-SF Köln weiterreichte. Immerhin reichte es zum Schluss noch zu 23,5 Brettpunkten, rund 2,5 im Schnitt pro Spiel.

In Herne hatten unsere Jungs keinen leichten Stand. 45 Minuten vor der Abfahrt sagte ein Spieler ab, in der Kürze der Zeit war kein Ersatz zu besorgen. Der Punkt ging kampflos an die Gegner. Nach eröffnungstheoretischem Säbelrasseln flaute die Partie von Elmar Hagemann schnell ab und endete im Remis. Uli Meyers Gegnerin hatte einen extrem scharfen Eröffnungsangriff vorgetragen, dann aber weiche Knie bekommen. Sie zog die Notbremse: remis. Mit den gegnerischen Freibauern hatte Marius Ringwelski zu kämpfen, konnte aber alle Drohungen parieren und in ein verdientes Remis abwickeln. Nach einer verkorksten Saison ein spätes Glücksgefühl für Kai Haas (Bild): Gegen einen starken Meisterspieler tankte er mit einem Remis Selbstvertrauen. Nicht so gut verlief es für Uli Woestmann. Er kämpfte lange, aber letztlich vergeblich. Und Carl-Friedrich Werring, Ersatzspieler der Ersten, durfte dann schließlich auch noch mal ran und sein NRW-Debüt geben. Doch sein Angriff schlug fehl, und auch dieser Punkt ging an die Gastgeber.

Stefans Grundschüler Platz 11 auf NRW-Ebene

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Zwei Wochen zuvor noch hatten sich die Schüler der Sendenhorster Kardinal-von-Galen-Grundschule als Drittplatzierte der Verbandsausscheidung für die NRW-Grundschulmeisterschaft qualifiziert. Die hat nun am Wochenende in Schwerte stattgefunden. Die Sendenhorster belegten mit Rang elf einen soliden Platz im Mittelfeld.

Mit Platz elf griffen Alex Utnasin, Tom Henning, Nico Meißner und Lukas Wuttke noch längst nicht an die Decke: „Es war noch Luft nach oben“, erkannte Trainer Stefan Janz. Wäre ihnen nämlich im letzten Spiel des siebenrundigen Turniers ein Sieg über den münsterländischen Rivalen aus Raesfeld geglückt, wäre sogar noch Platz vier dringewesen. Den sicherten sich nach einem 3:1-Sieg die Raesfelder.

In der Einzelbetrachtung schaffte Tom Henning die meisten Punkte. Der Achtjährige am holte aus sieben Runden 5,5 Punkte. Nico Meißner am dritten Brett erreichte nur einen halben Punkt weniger. Schwierige Gegner hatte Alex Utnasin am Spitzenbrett (zwei Punkte), und Lukas Wuttke fehlte an diesem Tag das Glück (ebenfalls zwei Punkte).

Die Dritte: Wie geht's weiter?

 

Wie geht es weiter mit der dritten Mannschaft des Schachclubs Sendenhorst? Nach der 3:5-Niederlage am vergangenen Samstag gegen die SG Nordkirchen belegt die Mannschaft Rang neun von zehn Mannschaften in der zweiten Bezirksklasse. Ob das zum Klassenerhalt ausreicht, wird sich in den übergeordneten Ligen entscheiden, deren letzte Spieltage in den kommenden Wochen anstehen.

Das Ergebnis des Wettkampfes gegen Nordkirchen hätte auch anders herum lauten können. Unser Team hatte etliche Gelegenheiten zu Gewinnpartien, doch wurden diese nicht genutzt. Auch von der Papierform her hätten wir eine gute Chance gehabt. Doch die Gäste traten kompakter auf und schafften am letzten Spieltag ihren ersten Sieg, der sie auf Rang acht katapultierte. Dicke Chancen auf Sieg hatten David Delchmann und Alex Utnasin: Beide hatten Material mehr und gaben dies zum Ende der Partie wieder ab. Remis. Ähnlich verlief es bei Mathias Michalek: Er hatte vor dem Endspiel mit jeweils zwei Türmen und einem Läufer drei Bauern mehr, doch die gingen peu à peu flöten. Ralf Westhues am Spitzenbrett fühlte sich mit Schwarz über die gesamte Partie hinweg in einer schlechteren Stellung. Sein Remisangebot nahm sein Gegner aber an und zeigte ihm anschließend den Weg in eine bessere Stellung. Auch Alex Kratz hatte klare Vorteile, erreichte aber nur ein Remis. Gehörig unter Druck geriet Richard Maslowski: Das druckvolle Spiel seines Gegners konnte er nur unter Preisgabe eines Bauern entkräften. Trotzdem schaffte er noch die Punkteteilung. Nach so vielen verpassten Möglichkeiten drehten die Gäste den Spieß um: Markus Schmetkamp und Tristan Reuschenbach konnten ihre Stellungen nicht halten und gaben sich geschlagen.

Grundschulschach großer Erfolg, Erste gibt die rote Laterne ab, Zweite spielt 4:4

Stolz sein können die Sendenhorster Grundschul-Schachsportler: Bei der Verbandsmeisterschaft für Grundschul-Vierermannschaften am Samstag in der Sendenhorster Realschule reichte es zwar nicht für Platz eins, aber mit ihrem dritten Rang haben Alex Utnasin, Tom Henning, Nico Meißner und Lukas Wuttke die Qualifikation für die Grundschulmeisterschaft auf NRW-Ebene geschafft.

Mannschaftssiege oder -niederlagen spielten bei diesem sechsründigen Kräftemessen keine Rolle. Lediglich die erzielten Brettpunkte gingen in die Wertung ein. Und beim Punktesammeln taten sich die Sendenhorster hervor. Besser waren nur noch die Andreasschule Wüllen und die St.-Sebastian-Schule in Raesfeld, die ebenfalls die Qualifikation auf NRW-Ebene schafften.

Stefan Janz, Jugendwart beim Schachclub Sendenhorst und Schachtrainer in mehreren Offenen Ganztagsschulen, hatte für die Sendenhorster Kardinal-von-Galen-Schule gleich drei Mannschaften angemeldet, dazu noch ein Team aus Warendorf und eine Mannschaft der Kita Biberburg Albersloh. Besonders die Albersloher schlugen sich beachtlich, auch wenn am Ende Rang 19 von 20 teilnehmenden Mannschaften zu Buche stand. Als einzige Kindergarten-Truppe mussten die vier Albersloher mitunter gegen wesentlich ältere Gegner antreten und schlugen sich nicht schlecht. Die Mannschaften Sendenhorst 2 und 3 belegten die Plätze 14 und 16.

 

 

Erste Mannschaft: Der Knoten ist geplatzt – nur aller Voraussicht nach wohl zu spät: Mit 5,5:2,5 hat die erste Mannschaft des Schachclubs Sendenhorst am Sonntag die Mannschaft von Ford Köln geschlagen. Durch diesen Sieg beim Kellerduell der NRW-Klasse haben die Sendenhorster die rote Laterne, die sie seit dem ersten Spieltag gehalten haben, an ihre Gegner weitergegeben. Ob es für den SCS für den Klassenerhalt reicht, ist noch offen.

Der Sieg fiel auch deshalb so deutlich aus, weil den Gastgebern in der einen oder anderen Situation das Glück zur Seite stand. So profitierte Uli Meyer von einem Fehlzug seines Gegenübers, und Uli Woestmann drückte seinen Gegner über die Zeit. Elmar Hagemann lieferte ein souveränes Spiel ab und gewann klar. Marius Ringwelski setzte einen Internationalen Meister matt. Bernfried Specht startete einen Mattangriff – mit Turmopfer und allem Schnickschnack. Der Erfolg gab ihm recht. Kapitän Jürgen Grawunder durchlebte ein Auf und Ab: Erst stand er kaputt, dann auf Gewinn – am Ende einigte er sich mit seinem Gegner auf ein Unentschieden. Christian Völker wollte zu viel und überzog seine Stellung. Seine Partie ging ebenso verloren wie die Partie von Stefan Janz.

Die zweite Mannschaft war am Samstag bei der Reserve der SF Beelen zu Gast und spielte 4:4. Für die Sendenhorster war das bereits die vierte Punkteteilung in der laufenden Spielzeit. Hier die Ergebnisse: Martin Jesolowitz 0, Tobias Brune remis, Jonas Brune 1, Dr. Bernfried Specht 0, Dr. Peter Weng 1, Lukas Gartelmann 0, Christian Nickel remis, Dirk Hölscher 1.

 

Vierte und U20 schließen Saison ab

 

Die Saison für unsere vierte Mannschaft ist vorbei. Zum Abschluss am Samstag gab es noch einmal einen spannenden Kampf bei der Reserve der SG Nordkirchen, aber das erhoffte Erfolgserlebnis blieb aus: Knapp mit 3,5:2,5 gewannen die Gastgeber.

Unsere Spieler lagen von Anfang an in Führung, der Gegner von Julian Dierkes war nicht angetreten. Tom Henning schaffte eine Gewinnpartie. Er profitierte davon, dass sein Gegenüber in Gewinnstellung ein Matt übersah. In eine passive Stellung war Daniel Keppeler geraten, jedoch konnte er routiniert in die Punkteteilung abwickeln.

Frank Hallmann hatte einen Angriff am Königsflügel gestartet, hatte dabei aber seine Verteidigung vernachlässigt. Sein Gegner sah das und nutzte die Unachtsamkeit des Sendenhorsters für einen Sieg. Ein Riesenfehler im Mittelspiel kostete Steffen Wagner die Partie. Bis zum Schluss kämpfte Andreas Klassen um das Mannschaftsremis, doch im Turmendspiel mit Minusbauern hatte er keine Chance.

Auch die U20-Verbandsligamannschaft des SC Sendenhorst war am Wochenende im Einsatz. In Heek siegte unser Sextett knapp mit 13:11. Durch den Erfolg belegte die Mannschaft am Ende Rang vier in der Münsterland-Tabelle der U20-Jugend.

Am Spitzenbrett machte Lukas Gartelmann aus taktischen Gründen trotz leichter Vorteile remis. Tristan Reuschenbach am zweiten Brett sorgte für eine Riesenüberraschung gegen einen wesentlich stärkeren Spieler, als er einen Konter siegreich abschloss. Genau umgekehrt lief es bei Markus Schmetkamp: Der Sendenhorster machte Druck auf die gegnerische Königsstellung, fing sich dann aber einen Konter ein. Julian Dierkes unterlief ein Fehler in der Eröffnung, und der Traum war vorbei. Ein Springeropfer in die Königsstellung brachte David Delchmann auf die Erfolgsspur. Schließlich hatte sein Gegner die Wahl zwischen Cholera und Pest: Damenverlust oder Mattsetzung. Da gab er lieber auf. In einer remislichen Stellung ließ der Gegner von Lukas Giesecke (Bild) eine Springergabel zu. Das nutzte der Sendenhorster sofort aus.

Dritte holt den ersten Sieg

 

Alexander KratzEs geht ja doch: Unsere dritte Mannschaft hat am Wochenende ihren ersten Saisonsieg geschafft. Gegen die SF Telgte 4 reichte es zu einem hauchdünnen 4,5:3,5-Sieg.

Jetzt könnte es vielleicht mit dem Klassenerhalt doch noch klappen. Vier Punkte haben wir auf der Haben-Seite, zwei weitere Zähler benötigen wir aber schon noch zusätzlich. Aber es stehen ja noch drei Spieltage aus, da ist noch einiges möglich. Gegen Telgte entwickelte sich ein spannender Kampf mit Chancen hüben wie drüben. Das Ergebnis hätte am Ende auch anders herum lauten können. Aber in der entscheidenden Phase hatten wir das nötige Glück auf unserer Seite.

Entscheidend war die Partie von Alexander Kratz. Der Nachwuchsstratege hatte lange Zeit klar auf Verlust gestanden, doch dann ließ sein Gegner seine Dame einstehen, und Kratz gewann. Zuvor hatte Richard Maslowski in einer Kurzpartie die Führung für Sendenhorst erzielt. Bernd Elmenhorst zeigte sich von seiner Niederlage aus der vergangenen Runde gut erholt und steuerte ebenfalls einen ganzen Punkt bei. Remispartien spielten Mannschaftsführer Uli Schrick, Tristan Reuschenbach und Mathias Michalek. Markus Schmetkamp und Ralf Westhues mussten sich geschlagen geben.

Auch die zweite Mannschaft war aktiv und erreichte am vergangenen Wochenende in der Bezirksliga gegen die Reserve der Indischen Dame Münster ein 4:4. Tobias Brune gab eine gelungene Vorstellung und siegte, in Zeitnot musste sich Dr. Bernfried Specht geschlagen geben. Die Partien von Stefan Janz, Martin Jesolowitz, Jonas Brune, Christian Nickel, Olaf Westphal und Dr. Peter Weng endeten unentschieden.

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