Unentschieden gegeg Drensteinfurt
Da war mehr drin: Mit 4:4 trennte sich die zweite Mannschaft des Schachclubs Sendenhorst am Wochenende von den SF Drensteinfurt. Aus dem erhofften Befreiungsstoß aus dem Keller der Bezirksliga wurde nur ein Stößchen, das immerhin einen Punkt brachte. Zum Klassenerhalt benötigt das Team allerdings noch einen oder zwei Siege. Die Hoffnung liegt auf den kommenden Spieltagen.
Eigentlich hätte es eine runde Sache werden können: Die Gäste waren nur mit sieben Spielern angetreten, sodass Sendenhorst von Beginn an in Führung lag. Jonas
rune spielte aggressiv und mit der nötigen Sorgfalt und konnte Stellungsvorteile in einen erfolgreichen Angriff umwandeln. Und Bewig lockt der gegnerische König: Dr. Bernfried Specht zeigte sich angriffslustig und nahm den weißen Monarchen aufs Korn. Ein schönes Matt war die Folge. Auf Gewinn stehend übersah Dr. Peter Weng den Gegenangriff seines Gegenübers, sodass der Punkt an die Gäste ging. Schwach präsentierte sich Stefan Janz am Spitzenbrett: Er kam über die gesamte Dauer seiner Partie aus seiner gedrückten, passiven Stellung nicht heraus. In Zeitnot ging dann noch ein Turm baden, das war’s dann für ihn. Am Damenflügel bekam Christian Nickel den Druck seines Gegners zu spüren. Nach neckischen Fesselspielchen auf dem Brett gelang dem Drensteinfurter der gewinnbringende Durchbruch. Olaf Westphal einigte sich mit seinem Gegner auf Remis. Ein nicht einfaches Turmendspiel war beiden Kontrahenten offensichtlich zu heiß. Eine Figur hatte Lukas Gartelmann eingestellt, aber der Sendenhorster kämpfte weiter und konnte sich einen gefährlichen Freibauern erarbeiten. Das reichte zumindest noch für das Remis aus.